Ergotherapie ist ein ärztlich verordnetes Heilmittel, das auf medizinischen und sozialwissenschaftlichen Grundlagen beruht.

Über standardisierte Messungen und Tests wird das Behandlungsziel, gemeinsam mit den jeweiligen Bezugspersonen, auf das Kind zugeschnitten.

Hierbei ist die enge Zusammenarbeit und Abstimmung mit den verordnenden Ärzten, Kindertagesstätten, Schulen und anderen Therapiedisziplinen und den Angehörigen ein wichtiges Merkmal unserer Arbeit.

Außerdem besteht eine sehr enge Kooperation mit der Frühförderstelle der Montessori Vita.



 

 



Unsere Arbeitsprinzipien
 

Montessori-Pädagogik
Nach dem bekannten Grundsatz Maria Montessoris „Hilf mir es selbst zu tun!“ haben unsere Mitarbeiter/innen (alle mit Montessori-Diplom) stets das wichtige Ziel vor Augen, die Eigenaktivität und die Selbstständigkeitsentwicklung des Kindes zu fördern. Dazu kommen in Förderung und Therapie auch Montessori-Materialen zum Einsatz.



Familienorientierung
Familienorientierung äußert sich in dem Bemühen, für die gesamte Familie Bedingungen für Weiterentwicklung mitzugestalten. Im Mittelpunkt stehen dabei die Beratung und Begleitung der Eltern im Umgang mit ihrem behinderten oder entwicklungsauffälligen Kind. Dazu kommen die Orientierung an den Bedürfnissen und aktuellen Lebenslagen der Familien sowie die Wertschätzung gegenüber Werthaltungen und Lebensformen.



Ganzheitlichkeit
Unsere Angebote in Diagnostik, Therapie und Förderung stellen wir immer in den Zusammenhang der kindlichen Gesamtentwicklung und der Lebenswelt des Kindes. Wir haben den Anspruch, dem Kind eine kindgemäße, auf seine individuellen Schwierigkeiten und Probleme ausgerichtete Hilfe und Förderung zukommen zu lassen und diese in die Lebenswelt des Kindes zu integrieren.



Lebensweltorientierung
Lebensweltorientierung nimmt die jeweiligen sozialen Bezüge des Kindes und seine Umwelt wahr und bezieht diese in die Förderung ein.



Prävention
Prävention richtet sich im Sinne der sekundären Prävention gegen die Weiterentwicklung und Chronifizierung einer drohenden Behinderung; im Sinne der tertiären Prävention dient sie dem Ziel, Folgeschäden bei bestehender Behinderung zu reduzieren.