Wege zu uns

Eltern, die sich Sorgen um die Entwicklung ihres Kindes machen, können sich unverbindlich und kostenfrei an uns wenden und einen Beratungstermin in Anspruch nehmen.
In vielen Fällen werden die Eltern auch vom Kinderarzt oder den MitarbeiterInnen der Kindertageseinrichtung auf einen möglichen Förderbedarf ihres Kindes hingewiesen und an die Frühförderstelle verwiesen.

 Ablauf

Zu Beginn steht immer ein Offenes Beratungsangebot. Im Rahmen dieses Gesprächs werden die Sorgen und Probleme der Eltern besprochen und Informationen über die bisherige Entwicklung des Kindes erfragt.
Bei Bedarf folgt ein mehrstufiger diagnostischer Prozess, bei dem der aktuelle Entwicklungsstand des Kindes in verschiedenen Bereichen erfasst wird.
Auf Basis der Diagnostikergebnisse wird, in Rücksprache mit den Eltern und dem zuständigen Kinderarzt, festgestellt, ob ein individueller Förderbedarf vorliegt oder nicht. Passende Fördermöglichkeiten werden empfohlen.
Wenn die Eltern sich für eine Frühförderung ihres Kindes entscheiden, werden die Antragsformulare gemeinsam ausgefüllt.
Nach Eingang der Bewilligung beginnt der Förderprozess.






 


Unsere Arbeitsprinzipien



Montessori-Pädagogik
Nach dem bekannten Grundsatz Maria Montessoris „Hilf mir es selbst zu tun!“ haben unsere Mitarbeiter/innen (alle mit Montessori-Diplom) stets das wichtige Ziel vor Augen, die Eigenaktivität und die Selbstständigkeitsentwicklung des Kindes zu fördern. Dazu kommen in Förderung und Therapie auch Montessori-Materialen zum Einsatz.



Familienorientierung

Familienorientierung äußert sich in dem Bemühen, für die gesamte Familie Bedingungen für Weiterentwicklung mitzugestalten. Im Mittelpunkt stehen dabei die Beratung und Begleitung der Eltern im Umgang mit ihrem behinderten oder entwicklungsauffälligen Kind. Dazu kommen die Orientierung an den Bedürfnissen und aktuellen Lebenslagen der Familien sowie die Wertschätzung gegenüber Werthaltungen und Lebensformen.



Ganzheitlichkeit
Unsere Angebote in Diagnostik, Therapie und Förderung stellen wir immer in den Zusammenhang der kindlichen Gesamtentwicklung und der Lebenswelt des Kindes. Wir haben den Anspruch, dem Kind eine kindgemäße, auf seine individuellen Schwierigkeiten und Probleme ausgerichtete Hilfe und Förderung zukommen zu lassen und diese in die Lebenswelt des Kindes zu integrieren.


 
Lebensweltorientierung
Lebensweltorientierung nimmt die jeweiligen sozialen Bezüge des Kindes und seine Umwelt wahr und bezieht diese in die Förderung ein.



Prävention
Prävention richtet sich im Sinne der sekundären Prävention gegen die Weiterentwicklung und Chronifizierung einer drohenden Behinderung; im Sinne der tertiären Prävention dient sie dem Ziel, Folgeschäden bei bestehender Behinderung zu reduzieren.



Interdisziplinarität
In unserer Einrichtung arbeiten MitarbeiterInnen aus verschiedenen pädagogisch-psychologischen und medizinisch-therapeutischen Berufsgruppen fallbezogen und fallübergreifend miteinander.


 
Vernetzung
Die Frühförderung eines Kindes findet immer auch unter der Beachtung des familiären Netzwerkes statt. Wichtig sind dabei informelle Kontakte wie Verwandte und Freunde, aber auch der Austausch mit professionellen Fachgruppen, z.B. dem zuständigen Kinderarzt.
Als Einrichtung sind wir vernetzt mit den örtlichen Kindertageseinrichtungen, Kinderärzten, Beratungsstellen usw. Außerdem wirken wir in regionalen und überregionalen fachbezogenen Arbeitskreisen mit.